Die Pik-Farbe in beiden Unicode-Formen — gefüllt ♠ (U+2660) und als Umriss ♤ (U+2664) — das Kartensymbol, dessen englischer Name „spade“ vom Schwert abstammt, und dessen Ass einst offiziell die britische Steuermarke trug. Ein Klick genügt zum Kopieren.
Pik — ♠ (U+2660, BLACK SPADE SUIT) in der gefüllten Form und ♤ (U+2664, WHITE SPADE SUIT) als Umriss — ist eine der vier Farben des klassischen französischen Kartendecks, mit Unicode 1.1 im Jahr 1993 zusammen mit Herz, Karo und Kreuz aufgenommen; die acht Farbglyphen belegen den Bereich U+2660 bis U+2667. Der englische Name „spade“ ist ein kleines Geschichtsstück für sich: Er stammt nicht vom Spaten, sondern vom spanischen espada und italienischen spada, „Schwert“ — der Farbe des älteren, lateinisch geprägten Kartendecks. Als französische Kartenmacher in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts das Vier-Farben-System vereinheitlichten, zeichneten sie das Schwert zur schlichten schwarzen Blattform um, die wir heute kennen — billig zu schablonieren in zwei Farben, weshalb das französische Deck später Europa eroberte und England erreichte. Nach Unicodes Konvention bedeutet „schwarz“ gefüllt und „weiß“ Umriss, während die tatsächliche Farbe der Schriftart überlassen bleibt — dasselbe gefüllt-Umriss-Paar existiert entsprechend für jede Farbe. Das Pik-Ass trägt die reichste Folklore des Decks: In England zeigte es ab 1712 die offizielle Steuermarke und ab 1765 ein kunstvoll graviertes, vom Stamp Office gedrucktes Design — der Vorläufer des heute verzierten Asses.
Die Farbe selbst, in beiden Unicode-Formen. Das gefüllte ♠ ist die Standard-„schwarze“ Pik-Form; ♤ ist die „weiße“ Umriss-Version, und ♠️ ist die Emoji-Darstellung mit Variationsselektor. Zum Kopieren, überall einsetzbar.
Unicode gibt jeder französischen Kartenfarbe eine gefüllte „schwarze“ und eine Umriss-„weiße“ Glyphe, gepackt in einen zusammenhängenden Bereich von U+2660 bis U+2667. Eine Kuriosität am Rande: Pik und Kreuz sind standardmäßig gefüllt, während Herz und Karo standardmäßig als Umriss erscheinen.
Die geschichtsträchtigste Karte im Deck: England stempelte das Pik-Ass ab 1712 mit einer Steuermarke und druckte ab 1765 sein kunstvolles Stamp-Office-Design, und eine oft wiederholte (und stark umstrittene) Kriegsgeschichte erzählt von US-Soldaten in Vietnam, die es als „Todeskarte“ nutzten. Unicodes Playing-Cards-Block gibt jeder Karte eine eigene Glyphe — hier sind die vier Asse und die Kartenrückseite.
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