Bubble Letters zeichnen

Bubble Letters (fluffige, aufgeblasene Buchstaben) zeichnest du in drei Schritten: den Buchstaben als dünnes Bleistift-Skelett schreiben, einen runden Umriss eine Fingerbreite um jeden Strich ziehen, dann das Skelett wegradieren und den Umriss nachziehen. Jeder Schritt ist unten animiert.

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Das Wichtigste in Kürze

Schritt 1: Ein dünnes Skelett mit Bleistift

Schritt 1: das Skelett, ein leichter Strich pro Linie.

Schreib den Buchstaben leicht mit Bleistift, ein dünner Strich pro Linie. Das ist das Skelett, um das die Blase herum entsteht. Du radierst es später weg, also drück nur leicht auf.

Am einfachsten sind normale Großbuchstaben: gerade Linien und einfache Bögen. Lass mehr Platz zwischen den Buchstaben als sonst, denn jeder wird auf jeder Seite eine Fingerbreite dicker.

Schritt 2: Einen Umriss um jeden Strich aufblasen

Schritt 2: Der Umriss wächst überall gleich weit vom Skelett weg.

Zieh einen runden Umriss etwa eine Fingerbreite neben dem Skelett, rund um jeden Strich. Um das Ende einer Linie gehst du im Halbkreis, um einen Punkt im ganzen Kreis.

Wo zwei Striche aufeinandertreffen, wie in der Mitte des H, verschmelzen ihre Umrisse zu einer Form: Zeichne nur die äußere Kante. Halte den Abstand überall gleich. Genau das entscheidet, wie die fertigen Buchstaben aussehen.

Schritt 3: Ecken abrunden, radieren, nachziehen, ausmalen

Schritt 3: Skelett wegradieren, Umriss nachziehen, innen ausmalen.

Runde spitze Ecken ab, wo zwei Umrisse aufeinandertreffen, damit die Form aufgeblasen wirkt und nicht ausgeschnitten. Radiere das Bleistift-Skelett weg.

Zieh den Umriss mit Filzstift oder Fineliner nach und mal das Innere aus. Ein dunkler Umriss um eine hellere Farbe ist auf einem Plakat oder Schild am besten zu lesen.

Wie dick sollte ein Bubble Letter sein?

Zieh den Umriss etwa eine Fingerbreite neben dem Skelett, passend zur Größe, in der du zeichnest. Liegt er näher, bleibt es ein normaler Buchstabe mit einer Linie drumherum. Liegt er viel weiter weg, schließen sich die Löcher: das Dreieck im A, die Schlaufen von B, P und R, die Lücken im E.

Zu dünn: noch ein normaler Buchstabe mit Linie drumherum.
Gleichmäßig: fluffig, die Mitte bleibt offen.
Zu dick: Das Dreieck im A hat sich geschlossen.

Schließt sich ein Loch, zieh den Umriss bei diesem Buchstaben etwas enger oder zeichne das ganze Wort größer, damit derselbe Abstand passt.

Mit einem ausgedruckten Umriss üben

Nachfahren ist der schnellste Weg, die Form in die Hand zu bekommen. Druck einen Buchstaben aus unseren Bubble Letters zum Ausdrucken aus, leg dünnes Papier darüber, fahr ihn fünf- oder sechsmal nach und versuch ihn dann frei.

Für dieselben runden Formen mit Street-Style-Kante probier die Graffiti-Buchstaben.

Bubble Letters zeichnen: FAQ

Wie zeichnet man Bubble Letters am einfachsten?
Schreib den Buchstaben dünn mit Bleistift, zieh einen runden Umriss eine Fingerbreite um jeden Strich, radiere dann den Bleistift weg und zieh den Umriss nach. Wenn du einen ausgedruckten Bubble Letter vorher ein paarmal nachfährst, gelingt dir die Form frei viel leichter.
Warum sehen meine Bubble Letters beulig aus?
Der Abstand zwischen Umriss und Skelett ändert sich von Stelle zu Stelle. Halte ihn rund um jeden Strich gleich breit und runde jede Ecke ab, an der zwei Umrisse aufeinandertreffen.
Wie lasse ich Bubble Letters überlappen?
Zeichne die Buchstaben so dicht, dass jeder Umriss den vorherigen schneidet. Radiere dann den Teil des Umrisses vom späteren Buchstaben weg, der im früheren liegt, sodass einer hinter dem anderen zu stecken scheint.
Kann ich Bubble Letters auch ausdrucken statt zeichnen?
Ja. Unsere Bubble Letters zum Ausdrucken gibt es für jeden Buchstaben von A bis Z und jede Zahl von 0 bis 9 als großen Umriss zum Nachfahren oder Ausmalen, kostenlos als PDF oder PNG.